ISO 9001:2015 Umsetzung mit ELIZA#
🎯 Über ISO 9001#
ISO 9001:2015 ist die internationale Norm für Qualitätsmanagementsysteme (QMS). Sie ist die weltweit am meisten verbreitete Managementsystem-Norm und bildet die Grundlage für viele weitere ISO-Standards wie ISO 14001 (Umwelt), ISO 45001 (Arbeitssicherheit) und ISO 21001 (Bildung).
Kernfokus: Die ISO 9001 verfolgt einen prozessorientierten Ansatz mit dem Ziel, die Kundenzufriedenheit durch ErfĂĽllung von Kundenanforderungen und kontinuierliche Verbesserung zu steigern.
🎯 Ziele dieser Anleitung#
Diese Anleitung zeigt dir, wie du die Anforderungen der ISO 9001:2015 mit ELIZA systematisch umsetzen kannst. Du erfährst:
- Welche ELIZA-Module fĂĽr welche Norm-Kapitel relevant sind
- Wie du Schritt-fĂĽr-Schritt ein QMS aufbaust
- Welche Best Practices sich bewährt haben
- Wie du die Umsetzung dokumentierst und nachweist
- Wie du dich auf eine Zertifizierung vorbereitest
📚 Übersicht: ISO 9001 Kapitelstruktur#
Die ISO 9001:2015 folgt der High-Level Structure (HLS) und besteht aus 10 Hauptkapiteln:
| Kapitel | Titel | Hauptfokus |
|---|---|---|
| 1-3 | Einleitung, Anwendungsbereich, Begriffe | Grundlagen |
| 4 | Kontext der Organisation | SWOT, Stakeholder, Prozesslandkarte |
| 5 | FĂĽhrung | QM-Politik, Rollen, Kundenfokus |
| 6 | Planung | Risiken, Chancen, Qualitätsziele |
| 7 | UnterstĂĽtzung | Ressourcen, Kompetenzen, Dokumentation |
| 8 | Betrieb | Prozesssteuerung, Produkt-/Dienstleistungsentwicklung |
| 9 | Bewertung der Leistung | KPIs, Audits, Management-Review |
| 10 | Verbesserung | Nichtkonformitäten, Korrekturmassnahmen, PDCA |
🗺️ ELIZA-Module für ISO 9001#
Die folgende Tabelle zeigt, welche ELIZA-Module fĂĽr die Umsetzung der einzelnen Kapitel verwendet werden:
| ISO-Kapitel | Hauptmodule | UnterstĂĽtzende Module |
|---|---|---|
| 4 - Kontext | SWOT, Standards (Stakeholder), Business Context | Prozesse |
| 5 - FĂĽhrung | Business Context, Teams, Core (Benutzer) | DMS, Standards |
| 6 - Planung | OKR, SWOT (Massnahmen), Standards | Prozesse, Projects |
| 7 - UnterstĂĽtzung | Organisation, DMS, Core (Benutzer) | Resources, Help |
| 8 - Betrieb | Prozesse, DMS, Projects, CRM, Contracts | Issues, Checklists |
| 9 - Bewertung | KPI, Measuring, Projects (Audits) | Teams, DMS |
| 10 - Verbesserung | Issues, Massnahmen, Projects | Streams, Teams |
đź“‹ Implementierungs-Roadmap#
Phase 1: Grundlagen schaffen (Kapitel 4-5)#
Dauer: 2-4 Wochen
Schritte:
SWOT-Analyse erstellen
- Modul: SWOT
- Erfasse Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken
- Bewerte nach Bedeutung und Dringlichkeit
Stakeholder identifizieren
- Modul: Standards → Stakeholder
- Erfasse: Kunden, Lieferanten, Behörden, Mitarbeiter
- Bewerte Interesse und Einfluss
Mission, Vision, Werte definieren
- Modul: Business Context
- Dokumentiere Unternehmenszweck
- Definiere strategische Ausrichtung
QM-Politik erstellen
- Modul: DMS
- Erstelle Dokument “Qualitätspolitik”
- Lass es von der Geschäftsleitung genehmigen
Rollen und Verantwortlichkeiten festlegen
- Modul: Core (Benutzer & Gruppen)
- Definiere QM-Beauftragten
- Erstelle QM-Steuerungsgruppe im Teams-Modul
Phase 2: Planen (Kapitel 6)#
Dauer: 2-3 Wochen
Schritte:
Risiken und Chancen bewerten
- Modul: SWOT → Einschätzungen
- Bewerte jede SWOT-Einschätzung
- Definiere Schwellenwerte fĂĽr Handlungsbedarf
OKRs/Qualitätsziele festlegen
- Modul: OKR
- Definiere 3-5 Objectives pro Quartal/Jahr
- Jedes Objective mit 3-5 Key Results
Massnahmen planen
- Modul: SWOT → Massnahmen oder Massnahmen-Modul
- Leite Massnahmen aus SWOT-Risiken ab
- Weise Verantwortliche und Fristen zu
Phase 3: Ressourcen bereitstellen (Kapitel 7)#
Dauer: 3-5 Wochen
Schritte:
Personal erfassen und Kompetenzen dokumentieren
- Modul: Organisation
- Erfasse alle Mitarbeiter
- Dokumentiere Qualifikationen und Skills
Infrastruktur dokumentieren
- Modul: Resources
- Erfasse Räume, Geräte, IT-Systeme
- Plane Wartung und Kalibrierung
Dokumentationsstruktur aufbauen
- Modul: DMS
- Erstelle Ordnerstruktur fĂĽr QMS-Dokumente
- Definiere Workflows (Entwurf → Review → Gültig)
Wissensmanagement etablieren
- Modul: Glossar, Teams (Wiki)
- Erfasse Fachbegriffe
- Dokumentiere Best Practices
Phase 4: Betrieb (Kapitel 8)#
Dauer: 6-12 Wochen
Schritte:
Kernprozesse modellieren
- Modul: Prozesse
- BPMN 2.0 fĂĽr: Vertrieb, Entwicklung, Produktion, Lieferung
- VerknĂĽpfe mit Standards-Kapiteln
Produktentwicklung strukturieren
- Modul: Projects + DMS
- Projekt fĂĽr jede Produktentwicklung
- Systematische Entwicklung mit Review-Gates
Lieferanten verwalten
- Modul: CRM + Contracts
- Lieferanten erfassen und bewerten
- Verträge mit Qualitätsanforderungen
Nichtkonformitäten erfassen
- Modul: Issues
- Tracker “Nichtkonformitäten QMS”
- Workflow: Gemeldet → In Bearbeitung → Behoben
Phase 5: Bewerten (Kapitel 9)#
Dauer: 2-3 Wochen Setup, dann laufend
Schritte:
KPIs definieren
- Modul: KPI
- Kundenzufriedenheit, Liefertreue, Reklamationsquote
- Zielwerte und Messfrequenz festlegen
Kundenzufriedenheit messen
- Externes Tool + Modul: Measuring
- Kunden regelmässig befragen
- Ergebnisse erfassen und auswerten
Internes Auditprogramm erstellen
- Modul: Projects
- Jahres-Auditplan mit Quartals-Audits
- Audit-Berichte im DMS dokumentieren
Management-Review durchfĂĽhren
- Modul: Teams (Meetings)
- Mindestens jährlich, empfohlen halbjährlich
- Protokoll im DMS, Massnahmen im Massnahmen-Modul
Phase 6: Verbessern (Kapitel 10)#
Dauer: Kontinuierlich
Schritte:
Verbesserungsvorschläge sammeln
- Modul: Issues
- Tracker “Verbesserungsvorschläge”
- Workflow: Eingereicht → Bewertung → Umgesetzt
Nichtkonformitäten systematisch behandeln
- Modul: Issues + Massnahmen
- Ursachenanalyse (5-Why, Ishikawa)
- Korrektur- und Präventivmassnahmen
PDCA-Zyklus etablieren
- Modul: Projects
- 4 Phasen: Plan → Do → Check → Act
- Pilotierung vor Rollout
Verbesserungskultur fördern
- Modul: Streams + Teams
- Success Stories kommunizieren
- Lessons Learned dokumentieren
🎯 Detaillierte Umsetzungsschritte#
Kapitel 4: Kontext der Organisation#
Schritt 1: SWOT-Analyse erstellen#
Modul: SWOT
- Navigiere zu SWOT → Neue Einschätzung
- Erstelle eine SWOT-Analyse: “QMS Kontextanalyse 2025”
- Erfasse Stärken:
- Hohe Produktqualität
- Erfahrene Mitarbeiter
- Moderne Fertigungsanlagen
- Guter Ruf bei Kunden
- Erfasse Schwächen:
- Lange Durchlaufzeiten
- Begrenzte Produktionskapazität
- Fehlende Prozessdokumentation
- Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten
- Erfasse Chancen:
- Neue Märkte im Ausland
- Digitalisierung der Produktion (Industrie 4.0)
- Kooperationen mit Hochschulen
- Nachhaltigkeitstrends
- Erfasse Risiken:
- Fachkräftemangel
- Rohstoffpreissteigerungen
- Neue Konkurrenten aus Asien
- Verschärfte gesetzliche Anforderungen
- Bewerte jede Einschätzung nach Bedeutung und Dringlichkeit
Ergebnis: Vollständige Kontextanalyse als Basis für strategische Planung
Schritt 2: Stakeholder erfassen#
Modul: Standards → Stakeholder
- Navigiere zu Standards → Interessierte Parteien → Neu
- Erfasse alle relevanten Stakeholder:
| Stakeholder | Interesse | Einfluss | Rating |
|---|---|---|---|
| Kunden | gross (3) | gross (3) | 9 (sehr hoch) |
| Mitarbeiter | gross (3) | mittel (2) | 6 (hoch) |
| Lieferanten | mittel (2) | mittel (2) | 4 (mittel) |
| Behörden | klein (1) | gross (3) | 3 (mittel) |
| EigentĂĽmer/Investoren | gross (3) | gross (3) | 9 (sehr hoch) |
| Konkurrenz | klein (1) | mittel (2) | 2 (niedrig) |
- Dokumentiere Anforderungen jedes Stakeholders im Beschreibungsfeld:
- Kunden: Qualität, Liefertreue, Preis, Service
- Mitarbeiter: Sichere Arbeitsplätze, faire Bezahlung, Entwicklungsmöglichkeiten
- Lieferanten: Verlässliche Abnahme, pünktliche Zahlung
- Behörden: Einhaltung gesetzlicher Vorgaben
- Verknüpfe mit relevanten SWOT-Einschätzungen
Ergebnis: Vollständige Stakeholder-Map mit Bewertung
Schritt 3: Business Context definieren#
Modul: Business Context
- Navigiere zu Business Context → Unternehmensprofil
- Definiere Mission: “Wir liefern innovative Lösungen fĂĽr…”
- Definiere Vision: “MarktfĂĽhrer in [Branche] bis 2030”
- Definiere Werte: Qualität, Kundenorientierung, Innovation, Nachhaltigkeit
- Erfasse Strategische Ziele für die nächsten 1-3 Jahre:
- Umsatzsteigerung um 15%
- Expansion in neue Märkte
- Reduktion Reklamationsquote auf < 2%
- Verbesserung Mitarbeiterzufriedenheit
Ergebnis: Dokumentierter strategischer Kontext
Schritt 4: Anwendungsbereich festlegen#
Modul: Standards
- Navigiere zu Standards → ISO 9001 → Bearbeiten
- Im Feld “Beschreibung” dokumentiere:
- Standorte: Hauptwerk ZĂĽrich, Zweigwerk Winterthur
- Produkte/Dienstleistungen: Entwicklung und Produktion von [Produktgruppen]
- Ausgeschlossene Prozesse: Design und Entwicklung (falls nicht anwendbar)
- BegrĂĽndung fĂĽr AusschlĂĽsse: Keine eigene Produktentwicklung, nur Auftragsproduktion
- Setze “GĂĽltig ab” auf das Datum der QMS-EinfĂĽhrung
Ergebnis: Klarer Anwendungsbereich des QMS
Schritt 5: Prozesslandkarte erstellen#
Modul: Prozesse
- Navigiere zu Prozesse → Neue Prozessgruppe
- Erstelle Hauptprozessgruppen:
- Managementprozesse (Strategieentwicklung, Management-Review, QM-Planung)
- Kernprozesse (Vertrieb, Entwicklung, Beschaffung, Produktion, Lieferung)
- UnterstĂĽtzungsprozesse (HR, IT, Infrastruktur, Finanzen, QM)
- FĂĽr jeden Kernprozess erstelle ein BPMN 2.0 Diagramm:
- Vertriebsprozess: Von Anfrage bis Auftragserteilung
- Beschaffungsprozess: Von Bedarfsermittlung bis Wareneingang
- Produktionsprozess: Von Auftragsfreigabe bis Fertigstellung
- Lieferprozess: Von Versandvorbereitung bis Kundenauslieferung
- VerknĂĽpfe Prozesse untereinander (Wechselwirkungen)
- Verknüpfe Prozesse mit Standards-Kapiteln (z.B. Produktionsprozess → Kapitel 8.5)
Ergebnis: Vollständige Prozesslandkarte mit visualisierten Geschäftsprozessen
Kapitel 5: FĂĽhrung#
Schritt 1: Qualitätspolitik erstellen#
Modul: DMS
- Navigiere zu DMS → Neues Dokument
- Erstelle ein Dokument mit dem Titel “Qualitätspolitik [Firmenname]”
- Verwende folgende Struktur:
1. Zweck und Geltungsbereich 2. Engagement für Kundenzufriedenheit 3. Verpflichtung zur Erfüllung von Anforderungen 4. Kontinuierliche Verbesserung des QMS 5. Bereitstellung von Ressourcen 6. Qualitätsgrundsätze 7. Inkrafttreten und Gültigkeit - Lasse die Qualitätspolitik von der Geschäftsleitung genehmigen (DMS-Workflow)
- Setze Status auf “GĂĽltig” nach Genehmigung
- Verknüpfe das Dokument mit Standards → ISO 9001 → Kapitel 5.2
- Publiziere die Qualitätspolitik:
- Im DMS als öffentlich zugängliches Dokument markieren
- Auf der Website veröffentlichen
- An alle Mitarbeiter kommunizieren
- An relevanten Arbeitsplätzen aushängen
Ergebnis: Genehmigte und kommunizierte Qualitätspolitik
Schritt 2: Organisationsstruktur definieren#
Modul: Organisation
- Navigiere zu Organisation → Organisationseinheiten
- Erstelle die Organisationsstruktur:
- Geschäftsleitung (oberste Leitung)
- Qualitätsmanagement (QM-Beauftragter)
- Bereiche (Vertrieb, Entwicklung, Produktion, Logistik)
- Support-Bereiche (HR, IT, Finanzen)
- Definiere fĂĽr jede Orgeinheit:
- Leitung
- Mitglieder
- Verantwortlichkeiten
- Befugnisse
- QM-relevante Aufgaben
Ergebnis: Vollständiges Organigramm mit klaren Verantwortlichkeiten
Schritt 3: QM-Beauftragten ernennen#
Modul: Organisation
- Navigiere zu Organisation → Mitarbeitende → [Name]
- Erstelle oder bearbeite den Mitarbeiter, der QM-Beauftragter wird
- FĂĽge eine Funktion hinzu: “Qualitätsmanagement-Beauftragter ISO 9001”
- Dokumentiere im Feld “Beschreibung” die Verantwortlichkeiten:
- Sicherstellen der Konformität mit ISO 9001
- Ăśberwachen der QMS-Leistung
- Berichten an die Geschäftsleitung
- Förderung der Kundenorientierung
- Koordination interner Audits
- Ansprechpartner fĂĽr externe Auditoren
- Weise entsprechende Berechtigungen zu (Standards-Modul, Audit-Zugriff)
Ergebnis: Ernannter und dokumentierter QM-Beauftragter
Schritt 4: Kundenfokus sicherstellen#
Modul: CRM + KPI
Kundenanforderungen dokumentieren:
- Navigiere zu CRM → Kunden → [Kunde] → Bearbeiten
- Erfasse spezifische Kundenanforderungen:
- Qualitätsvorgaben
- Lieferzeiten
- Verpackungsvorschriften
- Dokumentationsanforderungen
- Verknüpfe mit Verträgen und Aufträgen
Kundenzufriedenheit messen:
- Navigiere zu KPI → Neue Kennzahl
- Erstelle KPI “Kundenzufriedenheit”:
- Einheit: Index (1-10)
- Zielwert: ≥ 8.0
- Messfrequenz: Quartalsweise
- Datenquelle: Kundenbefragung
- Erstelle weitere Kunden-KPIs:
- Liefertreue (Ziel: ≥ 95%)
- Reklamationsquote (Ziel: < 2%)
- Kundenbindungsrate (Ziel: ≥ 90%)
Kundenfeedback-Prozess:
- Navigiere zu Prozesse → Neuer Prozess
- Erstelle BPMN-Prozess “Kundenfeedback-Management”:
Feedback erhalten → Erfassen (CRM) → Bewerten → Massnahmen definieren → Umsetzen → Kunde informieren
Ergebnis: Systematischer Kundenfokus mit Messung und Prozessen
Schritt 5: QMS-Gremien einrichten#
Modul: Teams
- Navigiere zu Teams → Neues Team
- Erstelle folgende Teams:
- QM-Steuerungsgruppe:
- Mitglieder: Geschäftsleitung, QM-Beauftragter, Bereichsleitungen
- Aufgabe: Strategische QMS-Entscheidungen, Management-Reviews
- QM-Arbeitsgruppe:
- Mitglieder: QM-Beauftragter, Prozessverantwortliche
- Aufgabe: Operative Umsetzung, Dokumentation, Prozessverbesserung
- Interne Auditoren:
- Mitglieder: Geschulte Auditoren aus verschiedenen Bereichen
- Aufgabe: DurchfĂĽhrung interner Audits
- QM-Steuerungsgruppe:
- Plane regelmässige Sitzungen im Teams-Kalender:
- QM-Steuerungsgruppe: Quartalsweise
- QM-Arbeitsgruppe: Monatlich
- Auditorenteam: Bei Bedarf
Ergebnis: Etablierte QMS-Gremien mit klaren Aufgaben
Kapitel 6: Planung#
Schritt 1: Risikoregister erstellen#
Modul: SWOT + Standards
Navigiere zu SWOT → Einschätzungen → Neu
Erstelle für jedes identifizierte Risiko eine Einschätzung:
Beispiel: Rohstoffpreissteigerung
- Titel: “Risiko: Starke Rohstoffpreissteigerung”
- Typ: Risiko
- Bereich: Beschaffung
- Eintrittswahrscheinlichkeit: Hoch (7 von 10)
- Auswirkung: Hoch (8 von 10)
- Bewertung: 56 (sehr hoch)
- Beschreibung: “Volatile Rohstoffmärkte fĂĽhren zu starken Preisschwankungen”
Verknüpfe Risiken mit Standards → ISO 9001 → Kapitel 6.1
Erfasse auch Chancen als positive Einschätzungen:
- Digitalisierung der Produktion
- Expansion in neue Märkte
- Nachhaltigkeits-Trends als Differenzierungsmerkmal
- Automatisierungspotenziale
Ergebnis: Vollständiges Risikoregister mit Bewertung
Schritt 2: Massnahmen zur Risikominderung definieren#
Modul: Massnahmen (verknĂĽpft mit SWOT)
FĂĽr jedes Risiko im SWOT-Modul:
- Klicke auf “Massnahme hinzufĂĽgen”
- Definiere konkrete Gegenmassnahmen
Beispiel fĂĽr Rohstoffpreissteigerung:
Massnahme 1: “Langfristige Lieferverträge abschliessen”
- Verantwortlich: Einkaufsleitung
- Frist: 31.12.2025
- Status: Geplant
Massnahme 2: “Alternative Lieferanten qualifizieren”
- Verantwortlich: QM-Beauftragter
- Frist: 30.06.2025
- Status: In Umsetzung
Massnahme 3: “Materialeffizienz-Projekt starten”
- Verantwortlich: Produktionsleitung
- Frist: 31.03.2026
- Status: Geplant
Überwache Umsetzung im Massnahmen-Modul → Übersicht
Ergebnis: Definierte und ĂĽberwachte Risikominderungsmassnahmen
Schritt 3: Qualitätsziele mit OKRs definieren#
Modul: OKR (Kompass)
Navigiere zu Kompass → Neues Objective
Definiere Objectives (qualitative Ziele) für das Geschäftsjahr:
Objective 1: Kundenzufriedenheit steigern
- Beschreibung: “Unsere Kunden sind begeistert von unseren Produkten und Services”
- Zeitraum: 2025
- Verantwortlich: Geschäftsleitung
Key Results (quantitative Messgrössen):
- KR1: Kundenzufriedenheit ≥ 8.5/10 (aktuell: 7.8)
- KR2: Reklamationsquote < 2% (aktuell: 3.5%)
- KR3: Liefertreue ≥ 95% (aktuell: 92%)
Objective 2: Prozesseffizienz verbessern
- Key Results:
- KR1: Durchlaufzeit -20% (von 10 auf 8 Tage)
- KR2: Ausschussquote < 1% (aktuell: 1.8%)
- KR3: Produktivität +15%
Objective 3: Mitarbeiterengagement erhöhen
- Key Results:
- KR1: Mitarbeiterzufriedenheit ≥ 8.0/10
- KR2: Fluktuationsrate < 5%
- KR3: 100% Mitarbeiter geschult in QMS
Weise jedem Key Result einen Owner zu
Definiere Check-in Intervalle (z.B. monatlich)
Verknüpfe OKRs mit Standards → Kapitel 6.2
Ergebnis: Messbare, zeitgebundene Qualitätsziele (OKRs)
Schritt 4: Aktionspläne für Ziele erstellen#
Modul: Projects + Massnahmen
- FĂĽr jedes Key Result erstelle konkrete Aktionen:
- Navigiere zu Projects → Neues Projekt
- Beispiel fĂĽr “Reklamationsquote < 2%”:
- Projekt: “Qualitätsoffensive Produktion”
- Projektleiter: QM-Beauftragter
- Meilensteine:
- Analyse Hauptfehlerursachen (bis 28.02.2025)
- Schulung Mitarbeiter (bis 31.03.2025)
- Prozessoptimierung (bis 30.04.2025)
- WirksamkeitsprĂĽfung (bis 31.05.2025)
- VerknĂĽpfung: OKR “Kundenzufriedenheit” KR2
Ergebnis: Konkrete Aktionspläne zur Zielerreichung
Kapitel 7: UnterstĂĽtzung#
Schritt 1: Personalressourcen erfassen#
Modul: Organisation
Mitarbeiter erfassen:
- Navigiere zu Organisation → Mitarbeitende → Neu
- Erfasse alle Mitarbeiter mit:
- Personalien und Kontaktdaten
- Qualifikationen (Ausbildung, AbschlĂĽsse, Zertifikate)
- Fachkompetenzen und Tätigkeitsbereiche
- Beschäftigungsgrad
- Lade Qualifikationsnachweise hoch (Diplome, Zertifikate)
Kompetenzprofile definieren:
- Navigiere zu Organisation → Kompetenzen
- Erstelle Kompetenzprofile fĂĽr jede Rolle:
- Produktionsmitarbeiter
- Qualitätsprüfer
- MaschinenfĂĽhrer
- Prozessverantwortliche
- Definiere erforderliche Kompetenzen:
- Fachkompetenzen
- QM-Kenntnisse
- Spezielle Berechtigungen (z.B. Schweissen, PrĂĽfen)
Schulungsplanung:
- Navigiere zu Organisation → Schulungen oder Timetracker → Weiterbildungen
- Plane jährliche Schulungen:
- QMS-Grundlagen fĂĽr alle Mitarbeiter
- Fachschulungen
- Interne Auditorenausbildung
- Erfasse Schulungsnachweise nach DurchfĂĽhrung
- Bewerte Wirksamkeit der Schulung
Ergebnis: Vollständige Personaldokumentation mit Kompetenznachweisen
Schritt 2: Infrastruktur verwalten#
Modul: Resources
Produktionsanlagen erfassen:
- Navigiere zu Resources → Ressourcen → Neu
- Erfasse alle Produktionsanlagen:
- Maschinen (Typ, Baujahr, Hersteller)
- Prüfmittel (Messgeräte, Waagen, etc.)
- IT-Systeme (ERP, MES, CAD)
- Gebäude und Räumlichkeiten
- Dokumentiere fĂĽr jede Ressource:
- Wartungsintervalle
- Kalibrierungsfristen (fĂĽr PrĂĽfmittel)
- Verantwortliche Person
- Instandhaltungshistorie
Wartungs- und Kalibrierplan:
- Erstelle Checklisten fĂĽr Wartungsarbeiten
- Plane regelmässige Prüfmittelkalibrierung
- Dokumentiere Kalibrierzertifikate im DMS
Arbeitsumgebung:
- Dokumentiere Umgebungsbedingungen:
- Temperatur und Luftfeuchtigkeit (falls relevant)
- Reinraumklassen
- ESD-Schutzzonen
- Sicherheitsvorschriften
- Dokumentiere Umgebungsbedingungen:
Ergebnis: Vollständiges Infrastruktur-Inventar mit Wartungsplanung
Schritt 3: Dokumentenlenkung einrichten#
Modul: DMS
Ordnerstruktur erstellen:
- Navigiere zu DMS → Neuer Ordner
- Erstelle Hauptordner:
- QMS-Dokumente/
- Qualitätspolitik und QM-Handbuch
- Prozessbeschreibungen
- Arbeitsanweisungen
- Formblätter
- Technische Dokumente/
- Konstruktionszeichnungen
- Spezifikationen
- Prüfpläne
- Qualitätsaufzeichnungen/
- PrĂĽfprotokolle
- Audit-Berichte
- Kalibrierzertifikate
- Externe Dokumente/
- Normen und Vorschriften
- Lieferantendokumente
- QMS-Dokumente/
Dokumenten-Workflows:
- Definiere Genehmigungsprozesse:
- Arbeitsanweisung: Entwurf → Fachbereichsprüfung → QM-Freigabe → Gültig
- Technische Dokumente: Entwurf → 4-Augen-Prinzip → Freigegeben
- Formblätter: Entwurf → QM-Beauftragter → Gültig
- Definiere Genehmigungsprozesse:
Versionskontrolle:
- Aktiviere automatische Versionierung
- Dokumentiere Änderungshistorie
- Archiviere veraltete Versionen automatisch
Zugriffsrechte:
- Definiere rollenbasierte Zugriffsrechte
- QMS-Dokumente: Alle lesen, QM-Team schreiben
- Technische Dokumente: Konstruktion schreiben, Produktion lesen
- Qualitätsaufzeichnungen: QM und Betroffene
Ergebnis: Strukturierte, gelenkte Dokumentenverwaltung
Schritt 4: Wissensmanagement etablieren#
Modul: Glossar + Teams (Wiki) + DMS
Fachbegriffe dokumentieren:
- Navigiere zu Glossar → Neuer Eintrag
- Erfasse alle QM-relevanten Begriffe:
- Fachterminologie
- AbkĂĽrzungen
- Normbegriffe
- VerknĂĽpfe mit relevanten Dokumenten
Best Practices dokumentieren:
- Navigiere zu Teams → Wiki
- Erstelle Wiki-Seiten:
- “Lessons Learned aus Reklamationen”
- “Best Practices QualitätsprĂĽfung”
- “Tipps fĂĽr effiziente Prozesse”
Know-how sichern:
- Dokumentiere kritisches Wissen im DMS
- Erstelle Checklisten für wiederkehrende Tätigkeiten
- FĂĽhre Wissenstransfer bei Personalwechsel durch
Ergebnis: Systematisches Wissensmanagement
Kapitel 8: Betrieb#
Schritt 1: Kernprozesse detailliert modellieren#
Modul: Prozesse
Vertriebsprozess:
- Navigiere zu Prozesse → Neuer Prozess → “Vertrieb”
- BPMN 2.0 Prozess modellieren:
Kundenanfrage → Angebotserstellung → Angebotsprüfung → Verhandlung → Auftragserteilung → Auftragserfassung - Definiere für jeden Schritt:
- Verantwortliche Rolle
- Erforderliche Dokumente (z.B. Lastenheft, Angebot)
- Qualitätskriterien
- Verknüpfung: Standards → Kapitel 8.2
Beschaffungsprozess:
- BPMN-Prozess “Beschaffung”
- Schritte: Bedarfsermittlung → Lieferantenauswahl → Bestellung → Wareneingang → Wareneingangsprüfung → Freigabe/Sperrung
- Definiere Lieferantenauswahl-Kriterien (Qualität, Preis, Liefertreue)
- Verknüpfung: Standards → Kapitel 8.4
Produktionsprozess:
- BPMN-Prozess “Produktion”
- Schritte: Produktionsfreigabe → Materialbereitstellung → Fertigung → Zwischen prüfung → Endkontrolle → Freigabe
- Definiere PrĂĽfpunkte und Freigabekriterien
- Verknüpfung: Standards → Kapitel 8.5
Ergebnis: Vollständig dokumentierte Kernprozesse
Schritt 2: Produktentwicklung strukturieren (falls anwendbar)#
Modul: Projects + DMS
Entwicklungsprojekt erstellen:
- Navigiere zu Projects → Neues Projekt → “Produktentwicklung [Name]”
- Projektphasen (Stage-Gate-Modell):
- Konzeptphase (Idee, Machbarkeit)
- Entwicklung (Design, Prototyp)
- Validierung (Tests, PrĂĽfungen)
- Produktion (Anlauf, Freigabe)
- Definiere Review-Gates nach jeder Phase
- Verknüpfung: Standards → Kapitel 8.3
Design-Review-Meetings:
- Navigiere zu Teams → Entwicklungsteam → Neues Meeting
- Plane Reviews nach jeder Phase:
- Konzept-Review
- Design-Review
- Validierungs-Review
- Produktionsfreigabe-Review
- Protokolliere Entscheidungen und offene Punkte
Konstruktionsdokumente im DMS:
- Erstelle Ordner pro Projekt
- Dokumentiere:
- Lastenheft / Pflichtenheft
- Konstruktionszeichnungen
- StĂĽcklisten
- Risikoanalysen (FMEA)
- Prüfpläne
- Validierungsberichte
Ergebnis: Systematische Produktentwicklung mit Design Control
Schritt 3: Lieferanten verwalten und bewerten#
Modul: CRM + Contracts + Measuring
Lieferanten erfassen:
- Navigiere zu CRM → Kontakte → Neu → Typ: Lieferant
- Erfasse:
- Firmendaten
- Lieferumfang (Materialien, Dienstleistungen)
- Qualifikationen und Zertifikate
- Ansprechpartner
Lieferverträge:
- Navigiere zu Contracts → Neuer Vertrag
- Erstelle Rahmenverträge mit:
- Qualitätsvereinbarungen
- Lieferkonditionen
- PrĂĽfanforderungen
- Reklamationsabwicklung
Lieferantenbewertung:
- Navigiere zu Measuring → Neue Messung
- Bewerte Lieferanten quartalsweise nach:
- Qualität (Fehlerquote, Reklamationen)
- Liefertreue (Termintreue, Vollständigkeit)
- Service (Reaktionszeit, Kulanz)
- Berechne Gesamtbewertung (z.B. 70% Qualität, 20% Liefertreue, 10% Service)
- Klassifiziere Lieferanten:
- A-Lieferant: ≥ 90 Punkte (bevorzugt)
- B-Lieferant: 70-89 Punkte (akzeptabel)
- C-Lieferant: < 70 Punkte (Entwicklungsbedarf)
Lieferanten-Audits:
- Führe jährliche Audits bei A-Lieferanten durch
- Dokumentiere Audit-Berichte im DMS
- Verfolge Massnahmen im Massnahmen-Modul
Ergebnis: Qualifizierte und ĂĽberwachte Lieferanten
Schritt 4: PrĂĽfungen und Freigaben#
Modul: Checklists + Issues
Prüfpläne erstellen:
- Navigiere zu Checklists → Neue Checkliste
- Erstelle Prüfpläne für:
- WareneingangsprĂĽfung
- ZwischenprĂĽfungen in der Produktion
- EndprĂĽfung
- Definiere fĂĽr jede PrĂĽfung:
- PrĂĽfmerkmale
- Sollwerte und Toleranzen
- PrĂĽfmittel
- Prüfhäufigkeit
- Dokumentation
PrĂĽfprotokollierung:
- Erfasse PrĂĽfergebnisse in Checklisten
- Dokumentiere Abweichungen im Issues-Modul
- Verknüpfe mit Produktionsaufträgen
Freigabeprozess:
- Definiere Freigabekriterien
- Nur freigegebenes Material darf weiterverarbeitet/ausgeliefert werden
- Kennzeichne gesperrtes Material (Sperrlager)
Ergebnis: Systematische PrĂĽfung und Freigabe
Schritt 5: Nichtkonformitäten verwalten#
Modul: Issues
Tracker für Nichtkonformitäten:
- Navigiere zu Issues → Neuer Tracker → “Nichtkonformitäten QMS”
- Felder definieren:
- Art (Material, Prozess, Produkt, Dokumentation)
- Schweregrad (kritisch, hoch, mittel, gering)
- Fundort (Wareneingang, Produktion, Kunde)
- Beschreibung und Foto
- Sofortmassnahme
- Kosten
- Workflow: Gemeldet → Bewertung → Sortierung → Bearbeitung → Abgeschlossen
Sortierentscheid:
- Definiere Sortieroptionen:
- Nacharbeit möglich → zur Nacharbeit
- Verwendung mit Konzession → Kunde fragen
- Ausschuss → verschrotten
- Rücksendung → an Lieferant zurück
- Definiere Sortieroptionen:
Meldeprozess:
- Erstelle Hilfeseite “Wie melde ich eine Nichtkonformität?”
- Stelle Formular bereit (DMS oder Issues-Webformular)
- Ermutige proaktive Meldung ohne Schuldzuweisung
Ergebnis: Systematische Erfassung und Behebung von Nichtkonformitäten
Kapitel 9: Bewertung der Leistung#
Schritt 1: Qualitäts-KPIs definieren#
Modul: KPI
Kundenbezogene KPIs:
- Kundenzufriedenheit: Ziel ≥ 8.0/10
- Liefertreue: Ziel ≥ 95%
- Reklamationsquote: Ziel < 2%
- First-Pass-Yield (Erstgutrate): Ziel ≥ 98%
Prozess-KPIs:
- Durchlaufzeit: Ziel ≤ 10 Tage
- Ausschussquote: Ziel < 1%
- Nacharbeitsquote: Ziel < 3%
- OEE (Overall Equipment Effectiveness): Ziel ≥ 85%
Lieferanten-KPIs:
- Lieferantenbewertung: Ziel ≥ 85 Punkte
- Wareneingangsreklamationen: Ziel < 1%
Audit-KPIs:
- Umsetzungsquote Audit-Massnahmen: Ziel 100%
- Audit-Nichtkonformitäten: Ziel < 5 pro Audit
FĂĽr jeden KPI definiere:
- Name und Beschreibung
- Einheit und Berechnungsmethode
- Zielwert und Toleranz
- Messfrequenz
- Datenquelle
- Verantwortliche Person
Ergebnis: Vollständiges KPI-Set für QMS
Schritt 2: Kundenzufriedenheit messen#
Modul: Externes Umfrage-Tool + Measuring
Kundenbefragung:
- Tool: SurveyMonkey, LimeSurvey, oder eigenes Tool
- Durchführung: Halbjährlich oder nach Projektabschluss
- Fragen zu:
- Produktqualität
- Liefertreue
- Service und Support
- Preis-Leistungsverhältnis
- Gesamtzufriedenheit
- Weiterempfehlung (NPS)
- Ergebnisse im Measuring-Modul erfassen
Reklamationsauswertung:
- Analysiere Reklamationen im Issues-Modul
- Erstelle Auswertungen:
- Reklamationsquote nach Kunde
- Hauptfehlerursachen (Pareto-Analyse)
- Reklamationskosten
- Leite Verbesserungsmassnahmen ab
Kundengespräche:
- Führe regelmässige Kundengespräche
- Dokumentiere Feedback im CRM
- Erfasse Verbesserungspotenziale
Ergebnis: Systematische Messung der Kundenzufriedenheit
Schritt 3: Internes Auditprogramm#
Modul: Projects
Jahres-Auditplan erstellen:
- Navigiere zu Projects → Neues Projekt → “Interne Audits 2025”
- Plane Audits fĂĽr alle Bereiche:
- Q1: Vertrieb und Auftragsabwicklung
- Q2: Beschaffung und Lager
- Q3: Produktion und Qualitätssicherung
- Q4: Management und UnterstĂĽtzungsprozesse
- Definiere Audit-Team (geschulte interne Auditoren)
- BerĂĽcksichtige:
- Bedeutung der Prozesse
- Ergebnisse vorheriger Audits
- Änderungen im Bereich
Audit durchfĂĽhren:
Audit-Vorbereitung:
- Erstelle Audit-Checkliste aus Standards-Kapiteln
- Informiere zu auditierenden Bereich
- Plane Termin und Ressourcen
Audit-DurchfĂĽhrung:
- Eröffnungsgespräch
- Interviews mit Mitarbeitern
- DokumentenprĂĽfung
- Beobachtungen vor Ort
- Abschlussgespräch
Audit-Nachbereitung:
- Audit-Bericht im DMS dokumentieren
- Nichtkonformitäten im Issues-Modul erfassen
- Verbesserungspotenziale dokumentieren
Audit-Nachverfolgung:
- Korrekturmassnahmen im Massnahmen-Modul definieren
- Frist setzen und Verantwortliche zuweisen
- Wirksamkeit bei nächstem Audit überprüfen
- Trend-Analyse: Sind Nichtkonformitäten rückläufig?
Ergebnis: Systematisches internes Audit-Programm
Schritt 4: Management-Review#
Modul: Teams + DMS
Management-Review planen:
- Navigiere zu Teams → QM-Steuerungsgruppe → Neues Meeting
- Frequenz: Mindestens 1x jährlich (empfohlen: halbjährlich)
- Teilnehmer: Geschäftsleitung, QM-Beauftragter, Bereichsleitungen
- Termin: Zu Jahresbeginn fĂĽr RĂĽckblick auf vergangenes Jahr
Review-Agenda (gemäss ISO 9001 Kapitel 9.3):
EINGABEN (Inputs): 1. Status von Massnahmen aus vorherigen Reviews 2. Änderungen externer/interner Themen (SWOT) 3. KPI-Entwicklung und Zielerreichung 4. Kundenzufriedenheit und Kundenfeedback 5. Prozessleistung und Produktkonformität 6. Nichtkonformitäten und Korrekturmassnahmen 7. Audit-Ergebnisse (intern und extern) 8. Lieferantenleistung 9. Angemessenheit der Ressourcen 10. Wirksamkeit von Massnahmen für Risiken/Chancen 11. Verbesserungsmöglichkeiten ERGEBNISSE (Outputs): 1. Verbesserungsmöglichkeiten für QMS 2. Änderungen am QMS 3. RessourcenbedarfReview durchführen:
- Bereite Dashboard mit KPI-Ăśbersicht vor
- Präsentiere Audit-Ergebnisse
- Diskutiere kritische Themen
- Treffe Entscheidungen zu:
- Massnahmen fĂĽr Verbesserungen
- Ressourcen-Bereitstellung
- Änderungen an QMS-Prozessen
Protokoll und Follow-up:
- Protokoll im DMS dokumentieren
- Beschlossene Massnahmen im Massnahmen-Modul erfassen
- Verantwortliche zuweisen und Fristen setzen
- Kommunikation der Ergebnisse an Organisation
- Follow-up: Status der Massnahmen ĂĽberwachen
Ergebnis: Regelmässige Management-Überprüfung des QMS mit klaren Massnahmen
Kapitel 10: Verbesserung#
Schritt 1: Verbesserungsvorschläge sammeln#
Modul: Issues
Tracker für Verbesserungsvorschläge:
- Navigiere zu Issues → Neuer Tracker → “Verbesserungsvorschläge”
- Felder:
- Titel der Idee
- Beschreibung
- Bereich (Prozess, Produkt, Qualität, Effizienz)
- Erwarteter Nutzen (Qualität, Kosten, Zeit)
- Geschätzter Aufwand (gering, mittel, hoch)
- Priorität
- Workflow: Eingereicht → Bewertung → Genehmigt/Abgelehnt → Umgesetzt → Abgeschlossen
Ideenmanagement fördern:
- Kommuniziere Verbesserungsportal an alle Mitarbeiter
- Regelmässige “KVP-Workshops” (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess)
- Anerkennung umgesetzter Ideen:
- Streams-Beitrag mit Danksagung
- Prämierung der besten Idee pro Quartal
- “Verbesser des Monats” Award
Strukturierte Bewertung:
- Bewerte eingereichte Ideen nach:
- Nutzen für Qualität/Kunde
- Kosten-Nutzen-Verhältnis
- Umsetzbarkeit
- Dringlichkeit
- Priorisiere nach Bewertung
- Bewerte eingereichte Ideen nach:
Ergebnis: Aktive Beteiligung aller an kontinuierlicher Verbesserung
Schritt 2: Nichtkonformitäten systematisch behandeln#
Modul: Issues + Massnahmen
8D-Methode anwenden:
Für jede kritische Nichtkonformität wende die 8D-Methode an:
D1: Team bilden
- Erstelle interdisziplinäres Team
- Definiere Teamleiter
D2: Problem beschreiben
- Was ist passiert?
- Wann und wo trat es auf?
- Wie oft tritt es auf?
- Welche Auswirkungen?
D3: Sofortmassnahmen
- Eindämmen des Problems
- Kunde schĂĽtzen
- Dokumentiere im Issues-Modul
D4: Ursachenanalyse
- 5-Why-Methode anwenden
- Ishikawa-Diagramm erstellen
- Root Cause identifizieren
D5: Korrekturmassnahmen definieren
- Massnahmen im Massnahmen-Modul erfassen
- Verantwortliche und Termine festlegen
- Fokus auf Ursachenbehebung
D6: Massnahmen umsetzen
- Umsetzung durchfĂĽhren
- Dokumentieren
- Schulungen durchfĂĽhren (falls erforderlich)
D7: Wirksamkeit prĂĽfen
- Messung ĂĽber definierte Zeit
- Überprüfen ob Problem gelöst
- KPIs ĂĽberwachen
D8: Standardisierung
- Erfolgreiche Massnahmen standardisieren
- Prozesse/Dokumente aktualisieren
- Wissen teilen (Lessons Learned)
Trend-Analyse:
- Quartalsweise Auswertung aller Nichtkonformitäten
- Pareto-Analyse: Welche Fehler treten am häufigsten auf?
- Identifikation von Mustern und Systemfehlern
- Ableitung präventiver Massnahmen
Ergebnis: Systematische Fehlerbehandlung mit nachhaltigem Lerneffekt
Schritt 3: PDCA-Zyklus etablieren#
Modul: Projects + Massnahmen
FĂĽr jede Verbesserungsmassnahme PDCA anwenden:
Plan (Planen):
- Verbesserungsziel definieren (SMART)
- IST-Analyse durchfĂĽhren (Daten sammeln)
- Ursachen analysieren
- Massnahmen planen
- Erfolgskriterien festlegen
- Ressourcen planen
Do (Umsetzen):
- Massnahmen in Pilotbereich umsetzen
- Schulungen durchfĂĽhren
- Dokumentation erstellen/aktualisieren
- Datenerfassung zur Bewertung starten
Check (ĂśberprĂĽfen):
- Zielerreichung messen
- Daten sammeln und analysieren
- Soll-Ist-Vergleich
- Erfolg bewerten
- Nebenwirkungen prĂĽfen
Act (Handeln):
Bei Erfolg:
- Rollout auf gesamte Organisation
- Standardisierung (Prozess/Dokument anpassen)
- Schulung aller Betroffenen
- Kommunikation an Organisation
Bei Misserfolg:
- Ursachen fĂĽr Misserfolg analysieren
- Massnahmen anpassen
- Erneuter PDCA-Zyklus
Im Projects-Modul abbilden:
- Phase 1: Planung (Plan)
- Phase 2: Pilotierung (Do)
- Phase 3: Evaluation (Check)
- Phase 4: Rollout/Anpassung (Act)
Ergebnis: Strukturierte, systematische Verbesserungen
Schritt 4: Verbesserungskultur fördern#
Modul: Streams + Teams
Success Stories kommunizieren:
- Regelmässige Streams-Beiträge über erfolgreiche Verbesserungen
- Vorher-Nachher-Vergleiche zeigen (Zahlen, Fakten)
- Teams und Ideengeber hervorheben
- Fotos von Verbesserungsmassnahmen
Lessons Learned dokumentieren:
- Nach jedem Projekt Retrospektive durchfĂĽhren
- Fragen:
- Was lief gut?
- Was kann verbessert werden?
- Welche Probleme traten auf?
- Was haben wir gelernt?
- Dokumentation im DMS → “Lessons Learned”
- Best Practices zwischen Bereichen teilen
KVP-Kultur etablieren:
- Fehlerkultur: Fehler als Lernchancen betrachten, keine Schuldzuweisungen
- Mitarbeiterbeteiligung: Jeder kann und soll Verbesserungen einbringen
- Schnelle Umsetzung: Kleine Verbesserungen schnell umsetzen
- Würdigung: Engagement für Qualität anerkennen
- Zeit für KVP: Plane Zeit für Verbesserungsaktivitäten ein
KVP-Kennzahlen:
- Anzahl Verbesserungsvorschläge pro Mitarbeiter/Jahr
- Umsetzungsquote von Verbesserungsvorschlägen
- Nutzen aus umgesetzten Verbesserungen (Kosteneinsparung, Zeitgewinn)
Ergebnis: Gelebte Kultur der kontinuierlichen Verbesserung
đź’ˇ Best Practices#
1. Systematisches Vorgehen#
âś… Empfohlen:
- Implementiere die Kapitel 4-10 sequenziell
- Konsolidiere jede Phase, bevor du zur nächsten gehst
- Nutze die ELIZA-VerknĂĽpfungen zwischen Modulen
- Starte mit Quick Wins fĂĽr frĂĽhe Erfolge
❌ Zu vermeiden:
- Alle Kapitel gleichzeitig angehen
- Dokumentation ohne praktische Umsetzung
- Isolierte Module ohne VerknĂĽpfungen
- “Over-Engineering” - halte es einfach und praktikabel
2. Kundenfokus beibehalten#
ISO 9001 ist kundenorientiert:
âś… Empfohlen:
- Kundenzufriedenheit als Top-KPI
- Regelmässige Kundenbefragungen
- Kundenanforderungen in Prozessen verankern
- Reklamationen als Verbesserungschance nutzen
3. Mitarbeiter einbeziehen#
âś… Empfohlen:
- FrĂĽhzeitige Information und Schulung
- Mitarbeiter in QMS-Entwicklung einbeziehen
- Verbesserungsvorschläge fördern und würdigen
- Praxisnahe Prozesse entwickeln
4. Integriertes Managementsystem#
âś… Empfohlen:
- Wenn bereits andere Systeme existieren (ISO 14001, ISO 45001):
- Nutze gemeinsame Elemente (Kontext, Risiken, Management-Review)
- Vermeide Doppelspurigkeiten
- Integrierte Audits durchfĂĽhren
- Gemeinsame Gremien nutzen
5. Regelmässige Reviews#
âś… Empfohlen:
- Wöchentlich: KPI-Überprüfung
- Monatlich: OKR Check-ins, QM-Arbeitsgruppe
- Quartalsweise: Interne Audits, QM-Steuerungsgruppe
- Halbjährlich: Management-Review
- Jährlich: Vollständige QMS-Überprüfung
🚀 Quick Start: 60-Tage-Plan#
Für Organisationen, die schnell starten möchten:
Wochen 1-2: Grundlagen#
- Tag 1-2: ISO 9001 Fixture laden, Standards-Modul erkunden
- Tag 3-5: SWOT-Analyse erstellen
- Tag 6-7: Stakeholder erfassen
- Tag 8-10: Qualitätspolitik erstellen
Wochen 3-4: FĂĽhrung#
- Tag 11-14: Rollen definieren, QM-Beauftragten ernennen
- Tag 15-17: QMS-Gremien aufsetzen
- Tag 18-20: Organisationsstruktur dokumentieren
Wochen 5-6: Planung#
- Tag 21-25: Risiken bewerten
- Tag 26-30: OKRs/Qualitätsziele definieren
- Tag 31-35: Massnahmen planen
Wochen 7-8: Erste Umsetzung#
- Tag 36-40: Hauptprozess modellieren (z.B. Produktionsprozess)
- Tag 41-45: KPIs definieren
- Tag 46-50: DMS-Struktur aufbauen
- Tag 51-55: Erste Schulungen durchfĂĽhren
- Tag 56-60: Quick Wins umsetzen und kommunizieren
🎓 Zertifizierungsvorbereitung#
Schritt 1: Gap-Analyse (6 Monate vor Zertifizierung)#
Selbstbewertung durchfĂĽhren:
- PrĂĽfe alle ISO 9001 Kapitel 4-10
- Bewerte ErfĂĽllungsgrad pro Kapitel (0-100%)
- Identifiziere LĂĽcken
Massnahmenplan erstellen:
- FĂĽr jede LĂĽcke Massnahme definieren
- Prioritäten setzen (kritisch, wichtig, nice-to-have)
- Ressourcen und Termine planen
Schritt 2: Internes Pre-Audit (3 Monate vor Zertifizierung)#
Umfassendes internes Audit:
- Auditiere alle Bereiche wie bei einer Zertifizierung
- Nutze externe Auditoren (falls möglich)
- Dokumentiere alle Nichtkonformitäten
Massnahmen umsetzen:
- Behebe alle kritischen Nichtkonformitäten
- PrĂĽfe Wirksamkeit
- Dokumentiere Umsetzung
Schritt 3: Zertifizierungsaudit#
Stage 1 Audit (DokumentenprĂĽfung):
- Zertifizierungsstelle prĂĽft QMS-Dokumentation
- Klärt offene Fragen
- Gibt Feedback zu Verbesserungspotenzial
Stage 2 Audit (Vor-Ort-Audit):
- Umfassendes Audit vor Ort
- Interviews mit Mitarbeitern
- Beobachtungen in Produktion
- DokumentenprĂĽfung
- Abschlussgespräch
Zertifikat:
- Bei erfolgreicher Auditierung: Zertifikat wird ausgestellt
- GĂĽltigkeit: 3 Jahre
- Überwachungsaudits: Jährlich
Kosten und Dauer#
Implementierungsdauer:
- Klein (< 20 Mitarbeiter): 6-9 Monate
- Mittel (20-100 Mitarbeiter): 9-12 Monate
- Gross (> 100 Mitarbeiter): 12-18 Monate
Zertifizierungskosten:
- Abhängig von Unternehmensgrösse und Zertifizierungsstelle
- Ca. CHF 3'000-15'000 fĂĽr Erstzertifizierung
- Ca. CHF 1'500-5'000 für jährliche Überwachungsaudits
đź”— WeiterfĂĽhrende Ressourcen#
ELIZA-Dokumentation#
ISO 9001 Ressourcen#
- ISO 9001:2015 Normtext (kostenpflichtig)
- ISO/TC 176 - Technical Committee
- Nationale Normungsorganisationen (z.B. SNV Schweiz)
- Zahlreiche QM-FachbĂĽcher und Online-Ressourcen
Schulungen und Weiterbildungen#
- ISO 9001 Grundlagenschulung
- Interne Auditorenausbildung
- QM-Methoden (FMEA, 8D, SPC)
- Lead Auditor Ausbildung (fĂĽr Zertifizierung)
❓ Häufige Fragen (FAQ)#
F: Wie lange dauert die vollständige Implementierung?#
A: Die Implementierung eines QMS nach ISO 9001 dauert typischerweise 6-18 Monate, abhängig von:
- Grösse der Organisation
- Vorhandener Prozessdokumentation
- VerfĂĽgbaren Ressourcen
- Erfahrung mit Managementsystemen
- Komplexität der Prozesse
F: Ist eine Zertifizierung Pflicht?#
A: Nein, die Implementierung ist auch ohne Zertifizierung wertvoll. Vorteile der Zertifizierung:
- Externe GlaubwĂĽrdigkeit
- Marketingvorteil (besonders im B2B)
- Systematische externe ĂśberprĂĽfung
- Oft Voraussetzung für Kundenaufträge
- Zugang zu bestimmten Märkten/Ausschreibungen
F: Welche Module sind Pflicht fĂĽr ISO 9001?#
A: Mindestanforderungen:
- Standards (Normkapitel dokumentieren)
- SWOT (Kontext, Risiken)
- Prozesse (Geschäftsprozesse)
- DMS (Dokumentation)
- KPI (Leistungsbewertung)
- Issues (Nichtkonformitäten)
F: Können wir ISO 9001 mit anderen Standards kombinieren?#
A: Ja, die High-Level Structure (HLS) ermöglicht Integration mit:
- ISO 14001 (Umweltmanagement)
- ISO 45001 (Arbeitssicherheit)
- ISO 21001 (Bildungsorganisationen)
- ISO 27001 (Informationssicherheit)
- Viele weitere ISO-Standards
Gemeinsame Elemente: Kontext, FĂĽhrung, Planung, Management-Review
F: Was kostet eine ISO 9001 Zertifizierung?#
A: Kosten setzen sich zusammen aus:
Implementierung:
- Interne Ressourcen (Personalzeit)
- Externe Beratung (optional): CHF 10'000-50'000
- Schulungen: CHF 1'000-5'000
- Software (ELIZA bereits vorhanden)
Zertifizierung:
- Stage 1 + Stage 2 Audit: CHF 3'000-15'000
- Jährliche Überwachungsaudits: CHF 1'500-5'000
- Re-Zertifizierung (nach 3 Jahren): CHF 3'000-15'000
F: Wie behalte ich den Ăśberblick ĂĽber alle Anforderungen?#
A: Nutze die Standards-Modul-Features:
- ErfĂĽllungsgrad pro Kapitel tracken
- Dashboard mit allen VerknĂĽpfungen
- Export-Funktionen fĂĽr Berichte
- Audit-Checklisten aus Kapiteln generieren
- VerknĂĽpfungen zwischen Standards, Prozessen, Dokumenten, KPIs
F: Was sind typische Stolpersteine bei der Implementierung?#
A: Häufige Herausforderungen:
- Mangelndes Commitment der Geschäftsleitung
- Widerstand der Mitarbeiter gegen Veränderungen
- Zu viel Dokumentation (“Dokumentations-Wahnsinn”)
- Fehlende Ressourcen (Zeit, Personal)
- Zu komplexe Prozesse (nicht praxistauglich)
- Mangelnde Schulung der Mitarbeiter
- Fehlende Integration ins Tagesgeschäft
Lösungen:
- FrĂĽhzeitige Information und Einbindung aller Stakeholder
- Pragmatische, schlanke Prozesse
- Schulungen und Change Management
- Quick Wins kommunizieren
- QMS als UnterstĂĽtzung, nicht als BĂĽrokratie positionieren
📊 Erfolgsmessung#
Dein QMS ist erfolgreich, wenn:
✅ Erfüllungsgrad ≥ 95% für alle Pflichtkapitel ✅ KPI-Zielerreichung ≥ 80% ✅ Kundenzufriedenheit ≥ 8.0/10 ✅ Reklamationsquote < 2% ✅ Liefertreue ≥ 95% ✅ Nichtkonformitäten werden systematisch behandelt ✅ Audit-Nichtkonformitäten sind rückläufig ✅ Mitarbeiter bringen aktiv Verbesserungsvorschläge ein ✅ Prozesse werden gelebt und nicht nur dokumentiert ✅ Management-Review findet regelmässig statt und trifft Entscheidungen
🎓 Zusammenfassung#
Die ISO 9001 Umsetzung mit ELIZA ist durch die modulare Architektur und durchgängige Integration besonders effizient:
| Vorteil | Beschreibung |
|---|---|
| Vollständige Abdeckung | Alle 7 Hauptkapitel (4-10) durch ELIZA-Module unterstützt |
| Integrierte Workflows | Nahtlose VerknĂĽpfungen zwischen Standards, Prozessen, DMS, KPIs |
| Nachvollziehbarkeit | Audit-Logs und Versionierung für alle Änderungen |
| Transparenz | Dashboard mit ErfĂĽllungsgrad und KPI-Visualisierung |
| Zusammenarbeit | Team-basierte Features fĂĽr QM-Steuerungsgruppe |
| Kontinuierliche Verbesserung | PDCA-Zyklus in Projekten und Massnahmen abgebildet |
| Zertifizierungsreife | Alle erforderlichen Nachweise und Dokumentation |
Viel Erfolg bei der Umsetzung deines Qualitätsmanagementsystems mit ELIZA! 🎯
Letzte Aktualisierung: 2025.11.13 Version: 1.0 Autor: ELIZA Documentation Team
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